| Title: | Edition At least they didn’t paint it with their menstrual blood of the publication Repost – Circuit Flow |
| Artists: | Stefanie Kägi and Maureen Kägi |
| Year: | 2026 |
| Format: | Edition; Bath Towel, 100% Cotton, Made in Austria, 450 g/sqm, Oeko-Tex 100 Standard, with sewn-in label, 170 cm x 100 cm |
| Edition: | 80, 20 AE |
| Model: | Andrea Gunnlaugsdóttirh |
| Setting: | Nana Mandl |
| Design: | Eve Hübscher |
| Price: | CHF 180.00 |
Die Badetuch-Edition zur Publikation Repost – Circuit Flow greift einen der zahlreichen Hasskommentare auf, die während des internationalen Shitstorms gegen das Kunst-am-Bau-Projekt Circuit Flow im Garderobengebäude des Fussball-Club Tössfeld Winterthur online verbreitet wurden. Dabei verlagerte sich die Diskussion rasch vom Werk selbst auf die beteiligten Künstlerinnen Stefanie Kägi und Maureen Kägi. Viele der Kommentare zielten darauf ab, den weiblichen Körper herabzusetzen und ihn mitsamt seinen biologischen Prozessen in ein starres Gefüge aus Hierarchie, Scham und Schuld einzubetten. Während moderne Trainingskonzepte im Spitzensport den Menstruationszyklus heute bereits ganz selbstverständlich einbeziehen, wird das Thema im Alltag noch immer tabuisiert und zur Stabilisierung patriarchaler Machtstrukturen instrumentalisiert. Badetücher sind Übergangsobjekte. Sie markieren die Grenze zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Durch das aufgedruckte Zitat wird das Private zum politischen Statement.